Simon Budzus gewinnt HSV Kids Cup 2015
Elzer Eisstock Damen schnuppern Bundesligaluft
Eisstock-Damen des Skiclub Elz, Birgit Theis, Inge Wiegand, Ursula Jeuck und Brigitte Heene.
Kinder- und Jugendfreizeit 2010 in Winterberg
Simon Budzus bei den Bezirksmeisterschaften 2015 in Ewersbach
Unser Skilift mit Loipenhaus auf dem Oberroder Knoten im Westerwald.
Die TÜV geprüfte Liftanlage leistete über 30 Jahren wertvolle Dienste
Jugend- und Familienfreizeit auf dem Feldberg
Skihütte am Knoten Winter 2015
Bildrechte: www.robotic-air.de

Elz. Die neue Eisstock-Schießbahn auf dem Gelände des Elzer Ski-Clubs ist nun auch offiziell für den Spielbetrieb geöffnet. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde weihten der Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus, der Elzer Bürgermeister Winfried Schumacher sowie zahlreiche Vereinsmitglieder mit dem Vorsitzenden Eberhard Martin an der Spitze die neue Bahn offiziell ein.

"Erst vor wenigen Monaten hatte der Vorstand des Ski-Clubs den Mitgliedern während der Jahreshauptversammlung eröffnet, dass die Errichtung einer solchen Eisstock-Schießbahn geplant ist", so der Vorsitzende Eberhard Martin in seinen einleitenden Worten. Der Verein sei sowohl sportlich als auch gesellschaftlich sehr aktiv, doch sei in den vergangenen Jahren ein stets nachlassendes Interesse an den bislang angebotenen Sportarten Tennis und Ski festzustellen gewesen, was vor allem mit einer Überalterung der aktiven Mitglieder sowie den wenigen Neuzugängen in Verbindung gebracht werden müsse, so Martin weiter. Dieser Strömung wolle der Verein nun entgegen wirken. Erste Erfahrungen mit dem Bau solcher Bahnen habe es bereits vor einigen Jahren im süddeutschen Raum gegeben. So habe etwa die Elzer Partnergemeinde Waldmünchen bereits vor einiger Zeit eine solche Bahn gebaut. "Diese Sportart kann von der Jugend bis in das hohe Alter aktiv und sogar als Leistungssport betrieben werden", so der Vorsitzende. Im Winter werde auf Eis geschossen, im Sommer entweder auf Asphalt oder, wie in Elz, auf Verbundsteinpflaster. Der Steckkörper wiegt fünf Kilogramm, die Laufsohle kann ausgewechselt und somit den Witterungsverhältnissen in Sommer und Winter angepasst werden. Ziel des Spieles ist es, den Steckkörper so nah wie möglich an eine Daube heranschießen, ähnlich der Olympia-Sportart Curling. Der Ski-Club betrachte laut Eberhard Martin diese neue Sportart als weiteres Angebot an die Mitglieder und Neuzugänge. Ab August werde auch ein Schnuppertraining angeboten.

Bürgermeister Winfried Schumacher lobte die aus 750 Mitgliedern bestehende große und stattliche Vereinsfamilie des Ski-Clubs Elz, die in der Vergangenheit viele sportliche Erfolge gefeiert habe. 1949 gegründet, habe der Verein schon sehr viel auf die Beine gestellt. Winfried Schumacher erinnerte in diesem Zusammenhang vor allem an die Tennisplätze, das Clubhaus sowie die Skianlage mit dem Loipenhaus auf dem Knoten bei Oberrod.

Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus nahm die Zusammenkunft zum Anlass, an den enormen Mitgliederrückgang in den Tennisvereinen zu erinnern. Auch im Bereich des Skisportes brächen die Fernsehgelder auf Grund der schwachen Leistungen der Spitzensportler weg, was sich bis hinein in den Amateurbereich niederschlage. Deshalb sei dieses neue Angebot des Ski-Clubs Elz anerkennenswert. Insbesondere das Engagement des Vereines auf dem Oberroder Knoten verdiene ein großes Lob, so Klaus abschließend.

(Quelle NNP 28.07.2003, Jan Kieserg)