Jugend- und Familienfreizeit auf dem Feldberg
Unser Skilift mit Loipenhaus auf dem Oberroder Knoten im Westerwald.
Die TÜV geprüfte Liftanlage leistete über 30 Jahren wertvolle Dienste
Simon Budzus bei den Bezirksmeisterschaften 2015 in Ewersbach
Kinder- und Jugendfreizeit 2010 in Winterberg
Skihütte am Knoten Winter 2015
Bildrechte: www.robotic-air.de
Elzer Eisstock Damen schnuppern Bundesligaluft
Eisstock-Damen des Skiclub Elz, Birgit Theis, Inge Wiegand, Ursula Jeuck und Brigitte Heene.
Simon Budzus gewinnt HSV Kids Cup 2015

Hinweis

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Der Elzer Skiclub trauert um Josef "Sepp" Sommer. Mit ihm hat der Club nicht nur ein Urgestein verloren, sondern auch ein Mitglied, das mit beispielhaftem Engagement sowohl in sportlicher als auch in technischer Hinsicht das Vereinsleben bereicherte. Sepp Sommer ist am 6. November - wenige Tage vor seinem 83. Geburtstag am 13. November - verstorben.

Sepp SommerDer gelernte Maschinenschlosser gehörte zur zweiten Generation der Gründerväter des Skiclubs. Als aktiver alpiner Skiläufer war er der Motor für alle Aktivitäten des Clubs im Westerwald. Das reicht sogar in die Zeit des Club-Vorsitzenden Fred Dernbach mit dem ersten Skilift am Höllkopf zurück. Sepp Sommer gehörte zu den eifrigsten Verfechtern des Ausbaus der Wintersportanlagen des Clubs am Oberroder Knoten mit Loipenhaus und Lift. Er ermittelte Klimadaten für den Knoten und errichtete dort auch den ersten Lift. Den jährlichen Aufbau des Liftes im Herbst und den Abbau im Frühjahr leitete er, legte Langlaufloipen an und pflegte sie in Abstimmung mit der Gemeinde Oberrod und dem zuständigen Förster.

Drei Jahrzehnte Vorstandsmitglied

Im Skiclub gehörte er über drei Jahrzehnte dem Vorstand an, war mehr als 30 Jahre als Sportwart tätig. Unzähligen Kindern und Jugendlichen hat er das Skilaufen beigebracht und bereitete sie auch auf Rennen vor. Unter seiner Leitung nahmen Schüler und Jugendliche an Bezirks-, Hessen- und Süddeutschen Meisterschaften im alpinen Skisport teil. Sepp Sommer war ein solcher leidenschaftlicher Fan für den alpinen Skisport, dass er sogar seine Hochzeitsreise mit Ehefrau Rita nach Adelboden in die Schweiz verlegte, um dort eine Skigruppe des Hessischen Skiverbandes zu leiten. Der Elzer verfolgte in seinem Wirken im Club stets eine gerade Linie und stellte an sich selbst die höchsten Anforderungen. Perfektionismus und Pflichtbewusstsein gingen ihm über alles. In den letzten Jahren zeigte sich Sepp Sommer im Club auch als begeisterter Stockschütze.

Beruflich war Sepp Sommer mehr als 40 Jahre in der Bauunternehmung Albert Weil AG tätig, dort vor allem im Bauhof Elz als Leiter der Baumaschinenwerkstatt. Neben Ehefrau Rita trauern vier Söhne und Schwiegertöchter sowie sieben Enkel um den verstorbenen Vater und Großvater. Die Trauerfeier für Sepp Sommer findet am Dienstag, 17. November, um 14 Uhr in der Pfarrkirche mit einem Wortgottesdienst statt. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in seiner Heimatgemeinde Elz. bl

Quelle: NNP vom 16.11.2020