Kinder- und Jugendfreizeit 2010 in Winterberg
Elzer Eisstock Damen schnuppern Bundesligaluft
Eisstock-Damen des Skiclub Elz, Birgit Theis, Inge Wiegand, Ursula Jeuck und Brigitte Heene.
Simon Budzus bei den Bezirksmeisterschaften 2015 in Ewersbach
Jugend- und Familienfreizeit auf dem Feldberg
Simon Budzus gewinnt HSV Kids Cup 2015
Skihütte am Knoten Winter 2015
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Unser Skilift mit Loipenhaus auf dem Oberroder Knoten im Westerwald.
Die TÜV geprüfte Liftanlage leistete über 30 Jahren wertvolle Dienste

Begeisterte Rückkehrer der Kanada-Skireise, tolles Programm des Ski Club Elz. Weitere Skireisen stehen an.

In diesen Tagen kehrten mehr als 30 Teilnehmer von einer 10-tägigen, erlebnisreichen Reise des Ski Club Elz nach Whistler in Kanada zurück. Die Begeisterung der Elzer Skifahrer war unübersehbar und die Kommentare reichten von phantastisch bis umwerfend. Der Reiseleitung des Clubs spendeten die Mitreisenden ein großes Lob für die hervorragende Reiseplanung und Durchführung.

Am 20. Januar hob die Gruppe mit einem Nonstop-Flug von Frankfurt nach Vancouver (British Columbia) an der Westküste Kanada’s ab. Über den Sea-to-Sky Highway, einer spektakulären Straße entlang des Meeres in die Berge der Rockies hinein, brachte ein gecharterter Bus die Teilnehmer in ein gediegenes Hotel direkt an den Liftstationen von Whistler. Das Haus bot neben großzügigen Zimmern mit offenem Kamin nicht nur einen geheizten Außenpool und Fitnessraum, sondern auch einen Irish Pub, der in den darauffolgenden Tagen beim Apres-Ski großen Anklang fand.

Skiguides der Berggesellschaft standen täglich zur Verfügung, um für ca. 2 Stunden mit Interessierten Skifahrern die über 200 Pisten der Berge Whistler und Blackcomb zu befahren. Die beiden Berge bieten alle Schwierigkeitsgrade von grün bis doppelschwarz und die meisten Höhenmeter befahrbarer Pisten auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Alles dort ist eine Nummer größer als an anderen bekannten Orten, wie z.B. Aspen oder Vail, hat man doch auch mehr Lifte und wesentlich mehr Schnee als anderswo. An der Mittelstation wurden aktuell 270cm Schneehöhe gemessen.
Auch die Freundlichkeit der Menschen, das streßfreie (kurze) Warten vor den Liften und der grandiose Service der dortigen Mitarbeiter trugen erheblich zur Begeisterung bei. So ist es dort allgemein üblich, daß einem die Ski zum Einstecken in die Gondel abgenommen und bei Ankunft auf dem Berg auch wieder ausgehändigt werden. Super-Funparks für Snowboarder und Trickskifahrer rundeten das Angebot ab.

Ein Highlight für über 20 Leute der Elzer Gruppe war ein Heliski-Tag, der unter deutschsprachiger Führung in den tiefen Pulverschnee abgelegener Pisten führte. Mit speziellen Tiefschnee-Skiern ließ sich unberührter Pulverschnee nach Herzenslust geniessen. Nach 2 Uplifts (Flügen auf die Bergspitze) und herrlichen Abfahrten nahm die Gruppe gemeinsam ein Mittagslunch in unberührter Natur auf dem Berg ein, um danach noch weitere Abfahrten bis in den Nachmittag hinein zu unternehmen. Die Wetterverhältnisse waren an diesem Tag, wie übrigens auch an fast allen anderen Tagen
ganz hervorragend und die Temperaturen mit wenigen Graden unter Null optimal. Am Abend schauten sich dann natürlich alle in der Buffalo-Bill-Bar den Videofilm an, den ein Mitarbeiter der Heliski-Firma von der Gruppe an diesem Tage gedreht hatte.

Snowmobil-fahren stand an einem anderen Nachmittag neu auf dem Programm. Auch hier war man hellauf begeistert, führte der Ausflug doch in abseits gelegene Gebiete mit malerischer Umgebung. Im Licht der langsam untergehenden Sonne konnten herrliche Bilder der verschneiten Landschaft eingefangen werden. Für gute 20 Minuten ging es auch auf einen zugefrorenen Bergsee, auf dem die Teilnehmer auf einem Rundkurs einmal so richtig Gas geben konnten. Einige von Ihnen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90Km/Std. mit den spritzigen Snowmobilen.

Außergewöhnlich war auch das Erlebnis "Aussie-Day" in Whistler, - ein eigentlich australischer Nationalfeiertag, der in Whistler wegen der vielen Gäste und Gastarbeiter aus Australien gefeiert wird wie ein eigener Feiertag und in etwa an unsere Altweiber-Fastnacht erinnert. Verkleidungen, oder auch mal oben ohne bei Männern gehören genauso dazu, wie vor allen Dingen viel Bier. So ging so mancher "Pitcher", - ein Plastikkrug von ca. 1 ¾ Liter Inhalt, an diesem Tag über die Theke. Der absolut friedliche Feiertag zählt für viele Einwohner in Whistler zu den wichtigsten Tagen eines Jahres.

Am vorletzten Tag ging es dann bei herrlichem Sonnenschein zurück nach Vancouver, wo für eine weitere Nacht ein Nobelhotel direkt an der Meeresbucht bezogen wurde. Auf dem Weg dorthin wurde ein Dorf besucht, daß zu dieser Jahreszeit bekannt ist als Heimat der Weißkopf-Adler, die die Elzer auch reichlich zu sehen bekamen.

Nachmittags unternahm die Skigruppe eine dreistündige Stadtrundfahrt unter deutschsprachiger Leitung, die sie nicht nur in den Stanley-Park, einem der größten Stadtparks des amerikanischen Kontinents, sondern auch zur spektakulären Capillano-Bridge, einer Fußgänger-Hängebrücke über eine 80m hohe Schlucht, sowie nach China- und Gastown führte. Die vielen Eindrücke allein von Vancouver konnten kaum verarbeitet werden.

Ein Großteil der Elzer Skigruppe unternahm wegen des schönen Wetters am letzten Abend eine Fahrt mit der Gondel auf den 1.100m hohen Grouse Mountain, von dem man beim abendlichen Dinner im Bergrestaurant einen überwältigenden Blick auf das helle Lichtermeer der Stadt Vancouver hatte. Grouse Mountain wird von den Einheimischen besonders als nahes Skilaufgebiet geschätzt, zumal es bei sicheren Schneeverhältnissen im Winter eine Flutlichtpiste bietet, die Nachtskilauf bis in die späten Abendstunden ermöglicht. Ein bischen Neid kam da schon bei den Elzern auf, als man zusammen mit den Skifahrern
später mit der Gondel abfuhr. Können doch die Einheimischen sich dort jederzeit spontan entscheiden, ihr Snowboard oder die Ski unter den Arm zu nehmen, in den Bus oder das Schiff zu steigen, um dann bequem die Gondel zum Skilaufen zu erreichen. Irgendwie fehlen doch dazu die Möglichkeiten in Elz oder Umgebung.

Nachdem dann auch noch einige Einkäufe in Vancouver erledigt waren, ging es dann gegen Mittag des letzten Tages mit Wehmut zurück zum Flughafen, wo die Gruppe gemeinsam die Heimreise nach Frankfurt antrat. Obwohl sich viele Teilnehmer vor Beginn der Reise noch nicht kannten, hatte sich eine große Kameradschaft eingestellt, die zu vielen neuen Freundschaften führte. So will sich die Gruppe denn auch in den nächsten Wochen einmal wieder treffen, um Videos, Bilder und Erinnerungen auszutauschen. Die allermeisten waren sich einig, daß dies nicht die letzte Reise für sie auf den amerikanischen
Kontinent gewesen ist.

Der Ski Club Elz kündigt noch weitere Aktivitäten für diesen Winter an. So steht für die Zeit vom 15. bis 19. März 2000 eine Busreise nach Engelberg in der Schweiz auf dem Programm. Von mittwochs bis sonntags will man dort auf den Pisten des Titlis-Gletschers Skilaufen bzw. Snowboarden. Die Unterbringung erfolgt in einem bewährten 4-Sterne-Hotel bei Halbpension. Das Gesamtpaket schließt den Liftpaß für 5 Tage mit ein. Für diese Reise gibt es noch einige freie Plätze. Interessierte können sich bei Peter Lippert, Tel. 06431 – 53326 melden und Unterlagen anfordern.
Anmeldeschluß ist der 15. Februar 2000, sofern das Kontingent nicht schon vorher vergeben ist.

Außerdem steht noch eine Fit-for-Fun-Woche vom 15. bis 22. April 2000 in Cesenatico an der Adria auf dem Programm, in der neben Tennis mit Training auf Sandplätzen,auch Radfahren, Wandern, Joggen, etc. angeboten werden. Das sehr günstige Angebot in den Osterferien schließt Halbpension in einem familiär geführten Hotel mit sehr guter Küche ein. Fahrräder können kostenlos ausgeliehen werden. Geplant ist die Betreuung durch einen Physiotherapeuten. Auch für diese Freizeit können sich Interessierte bei Peter Lippert Informationen holen, bzw. sich dort anmelden.